Stolz darauf, in einer Abteilung zu arbeiten, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt

Jan Arends ist unser Manager Production Cuttings und verantwortlich für die Produktion von Jungpflanzen aus Stecklingskultur. Er ist schon seit 10 Jahren bei Florensis tätig und arbeitet seit Kurzem an unserem neuen Standort im niederländischen Dinteloord.

well image

Wo werden bei der Produktion von Lavendelausgangsmaterial Stecklingsroboter eingesetzt?
Unsere Lavendelstecklinge kommen von unserem Vermehrungsstandort in Äthiopien. Nach ihrem Eintreffen werden sie erst von Naktuinbouw kontrolliert,der niederländischen Prüfstelle für den Gartenbau. Anschließend wird intern geprüft, ob sie den Qualitätsnormen und dem Profil von Florensis entsprechen. Im nächsten Schritt gehen die Stecklinge zur Abteilung Mechanical Sticking, in der 24 Roboter Tag und Nacht, 7 Tage die Woche, die Stecklinge stecken. Diese Roboter verfügen über clevere Artificial Intelligence Software, die durch jahrelange Erfahrung trainiert wurde, Stecklinge zu erkennen und sie auf die richtige Weise zu verarbeiten.

Welchen Nutzen haben die Kunden vom Einsatz der Stecklingsroboter bei Florensis?
Durch den Einsatz von Robotern werden die Lavendelstecklinge nach dem Eintreffen aus Äthiopien innerhalb einiger Stunden verarbeitet und zur Abteilung gebracht, die für die Bewurzelung zuständig ist. Damit ist die Durchlaufzeit viel kürzer als ohne Roboter, auch dank des 24-Stunden-Dauereinsatzes. Zudem sind die Räume, in denen die Roboter arbeiten, klimatisiert und auf optimale Luftfeuchtigkeit eingestellt. Wir können hier eine komplette Klimakontrolle steuern, die speziell auf die unbewurzelten Stecklinge angepasst ist.

Wie weit sind wir im Vergleich mit unseren Mitbewerbern in Bezug auf die Entwicklung unserer Roboter?
Mit der verwendeten Software und dem Arbeitsumfang sind wir die absoluten Spitzenreiter, was den Einsatz von Stecklingsrobotern betrifft. Wir sind eins der ersten Unternehmen, die solche Roboter entwickelt und breit eingesetzt haben, dadurch sind wir anderen Unternehmen voraus.

Gefällt es Ihrem Team, mit solchen innovativen Robotern zu arbeiten?
Unser „Roboterteam“ wächst jeden Monat. Wir sind jetzt ein Team von 18 enthusiastischen Mitarbeitern, die es als große Herausforderung sehen, zusammen mit ihren „Roboterkollegen“ Spitzenleistungen zu erzielen. Sie sind stolz darauf, in einer Abteilung zu arbeiten, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Ihr Ziel ist es, jeden Tag wieder einen Schritt weiter zu kommen, zu wachsen und voneinander zu lernen.

„Kurze Durchlaufzeit durch 24-Stunden-Betrieb“ - Jan Arends

well image

Inwiefern beschleunigen die Roboter den Produktionsprozess?
Die Kapazität der Roboter ist hoch, sie verarbeiten ungefähr 2000 Stecklinge pro Stunde und das 24 Stunden pro Tag. Das ist ein enormer Fortschritt im Produktionsprozess und wirkt sich positiv auf unser Endprodukt aus. Durch die Lieferung von 100 % uniformen Stecklingen von unserem Mutterpflanzenstandort in Äthiopien sind wir in der Lage, Millionen Stecklinge pro Woche zu verarbeiten. Und zwar alles in der gleichen Weise, in identischer Höhe und Tiefe, absolut millimetergenau!

Welche Abteilungen profitieren noch von den Robotern?
Durch die enorme Zuverlässigkeit eines Roboters - der niemals krank ist - bringt sein Einsatz auch anderen Abteilungen Vorteile, beispielsweise auf die Transportplanung von Äthiopien zu unserem Produktionsstandort in Dinteloord. Aufgrund der Planbarkeit und die Aufteilung der Arbeit durch den zuverlässigen 24-Stunden-Betrieb profitiert auch unsere Abteilung Logistics. Und auch für die Abteilung Cultivation ist diese Zuverlässigkeit von großem Nutzen, da Roboter im Gegensatz zu Menschen jeden Steckling exakt auf die gleiche Weise stecken. Und, wenn nötig, können wir Menschen jederzeit noch Anpassungen vornehmen.